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Made in Sweden · 2021

Unsere Produktion.

Jede Lintex-Tafel entsteht in unserer eigenen Fabrik in Nybro in Südschweden — gefertigt von geübten Händen, klugen Maschinen und Menschen, die stolz auf jedes Detail achten.

Ein Mitarbeiter in der Lintex-Fabrik hebt eine große Materialplatte auf eine Werkbank
Madesjövägen 17, Nybro. Die Fabrik wurde für die Herstellung von Küchenfronten gebaut; Lintex zog 2009 ein.

Eine schwarze Tür führt ins Gebäude. Willkommen in der LINTEX-Fabrik, bei den Mitarbeitenden, dem Handwerk und den Maschinen. Hier werden die Produkte gefertigt. Qualität ist der Kern der Marke, und sie entsteht dort, wo sorgfältig gestaltete Schreibtafeln, Bürotrennwände und Pinnwände in der kontrollierten Umgebung einer modernen Fabrik gebaut werden.

Glastafeln in Gestellen in der hellen Fabrikhalle in Nybro
Die Fabrikhalle in Nybro. Glastafeln in Gestellen auf dem Weg zum nächsten Arbeitsschritt.

LINTEX-Produkte kommen nicht von anonymen Herstellern auf der anderen Seite der Welt. Sie entstehen hier, in der LINTEX-Fabrik in der Kleinstadt Nybro in Südschweden. 2009 zog LINTEX in eine stillgelegte Fabrik, in der zuvor Küchenfronten hergestellt worden waren, baute die Produktion auf und erweiterte die Gebäude. Raum für Raum lagern Materialien in Gestellen und auf Regalen, und Scanner behalten noch das kleinste Detail im Blick. Überall trifft man auf Lösungen für Probleme.

LINTEX-Schreibtafeln entstehen im Handwerk, unterstützt von klugen Maschinen — Low-Tech in seiner besten Form, verbunden mit Computern. Die selbst entwickelten, komplexen Anlagen des Unternehmens sind die Voraussetzung für eine rationelle Fertigung. Ein Arbeitsschritt, der früher von Hand 45 Minuten dauerte, ist heute in 10 Minuten erledigt. Ohne diesen Zeitgewinn ließe sich die Produktion nicht in Schweden halten.

Ein orangefarbener Industrieroboter bewegt Tafeln an der Produktionslinie

In einem Raum lagern Textilrollen in nummerierten Fächern, die ganze Wände füllen, damit niemand Stoff unter schwerem Heben von einem großen Stapel holen muss. Ergonomie ist entscheidend. Mit einem speziellen Wagen werden die Stoffrollen elegant aus ihren Fächern gehoben, auf den Zuschneidetisch gelegt und von einer vorprogrammierten Maschine zugeschnitten. Die zugeschnittenen Stoffe gehen weiter zu den Polsterern, die dort Holzrahmen beziehen, gefertigt von einer Tischlerei vor Ort. Das Können zeigt sich in den schnellen Handgriffen rund um den Rahmen.

Große orangefarbene Roboter heben Tafeln, sortieren sie und setzen sie mit ruckartigen Bewegungen ab. Zugeschnitten wird mit messerscharfer CNC-Programmierung: zehn Tafeln sind schon fertig, zehn weitere folgen vor der Kaffeepause um 14 Uhr, pünktlich. Eine scheinbar unverwüstliche Maschine verklebt die Tafelelemente mit emailliertem Stahl. Ein Tischler arbeitet an Rahmen aus massiver Eiche. Gehrungen sind eine heikle Sache. Sie müssen so genau zusammentreffen, dass nur die Fingerspitzen die Fuge ertasten. Hier zeigen die kleinsten Details in Holz oder Metall, welches Qualitätsniveau LINTEX hat. Abkürzungen gibt es nicht.

Ein Mitarbeiter der Fabrik steht zwischen gestapelten Glasscheiben
Das Glas und das Lager. Jedes Teil geht durch viele Hände, bevor es das Gebäude verlässt.

Schritt für Schritt werden Rohstoffe und die einzelnen Bauteile zu LINTEX-Produkten zusammengefügt. In den Abläufen zeigt sich die große Sorgfalt im Umgang mit Materialien, Umweltfragen und Logistik. Alle in der Fabrik teilen einen besonderen LINTEX-Geist aus Fürsorge und Stolz. Manche sind neu im Unternehmen, andere arbeiten seit Jahrzehnten hier. Viele kommen aus der Holzverarbeitung oder aus den Glashütten der Gegend. Die Stimmung ist gut, es wird viel diskutiert und noch mehr geneckt. Der Respekt vor dem Handwerk ist überall spürbar. Jedes Teil eines Produkts geht durch viele Hände, und in jeder Fertigungsstufe sorgen Qualitätskontrollen dafür, dass kein Fehler und keine schlampige Passung durchrutscht.

Ein Mitarbeiter auf einem Gabelstapler zwischen Regalen mit gelagerten Materialien

Bis ins Detail wird die Arbeit der Fabrik von einem hoch entwickelten Computersystem gesteuert, das den Überblick behält: Zugänge, Abgänge, an diesem Vormittag fertiggestellte Teile, Tempo, Zeit, Lieferungen und vieles mehr. Auf seine schnellen Lieferungen ist LINTEX stolz — häufig innerhalb von zwei Wochen nach der Bestellung, bei einem Standardprodukt ab Lager manchmal schon innerhalb von zwei Tagen. Lastwagen setzen an die Rampe zurück, LINTEX-Produkte werden geladen, und dann fahren sie los: nach Berlin, Basel, Lausanne, nach Italien, Großbritannien, Finnland. Hinter den Laderampen der Fabrik in Nybro wartet die ganze Welt.

Luftaufnahme der Lintex-Fabrik in Nybro mit Solarmodulen auf dem Dach

Text: Petter Eklund. Fotos: Brendan Austin.